PRESSE Lausitzer Rundschau 4. Januar 2019

Begegnungsstätte & Galerie MARGA
Foto: Verein
Begegnungsstätte & Galerie MARGA
Foto: Verein
Begegnungsstätte & Galerie MARGA
Foto: Verein

Am Uferrand mit dem Wassermann plauschen

~ Die Elsterniederung im 19. Jahrhundert ~

So lautet das Motto für den Kultursommer 2019 in MARGA.

Senftenberger See im Januar

Der Senftenberger See wird in diesem Jahr 46.
Er entstand durch die Flutung eines Tagebaurestlochs. 1973 wurde der erste Strandabschnitt zur Nutzung als Badestrand freigegeben.

Doch die Niederlausitz von den Krausnicker Bergen bis zum Lausitzer Seenland, von der Rochauer Heide bis über die Neiße war schon immer ein wasserreiches, sumpfig-mooriges Gebiet. Hier konnte man keine Reichtümer anhäufen. Erst als festgestellt wurde, dass sich im sandigen Boden ein wahrer Schatz befindet, hielt auch in der Lausitz das Zeitalter der Industrialisierung Einzug. Neue Pumpsysteme für das Grundwasser und Kohlefördertechniken wurden entwickelt, Flussläufe wie die der Schwarze Elster verlegt, Brikettfabriken schossen wie Pilze aus dem Boden … Mit der Landschaft veränderte sich die Infra- und Gesellschaftsstruktur. So mancher „Goldgräber“ hatte die Lausitz nur als Zwischenstopp auf seinem Lebensweg geplant.
Die Sagengestalten haben all diese Wandlungen überstanden und scheinen derzeit eine Renaissance zu erleben. Wenn nun also Teile der Insel im Senftenberger See verschwinden, wer kann dann mit absoluter Sicherheit sagen, dass nicht der Wassermann und die Nixen ihre Hände im Spiel haben?

Wir spazieren in diesem Sommer durch die Elsterniederung, entdecken Lebensgeschichten und Lebensräume, die heute fast vergessen sind. Und wir nehmen Sie mit auf diese Tour.

Das neue Jahr

Werte Seiten-Leser,

 

ich wünsche Ihnen für das Jahr 2019 persönlich alles Gute und viele Inspirationen für ihre weitere künstlerische Schaffenskraft. Dann folgen noch viele bekannte und, und, und….(Gesundheit usw.)

Das Jahr 2018 liegt hinter uns. Es war nicht schlecht. Einiges von meinen (unseren) kulturpädagogischen Visionen hat sich in der Realität vorwärtsweisend entwickelt. So werden wir die Briesker Räume weiterhin zu einem kulturellen Ankerpunkt in der Region ausbauen. Ich hoffe, dass es uns gelingt, dort für einige junge Kulturmacher finanziell abgesicherte Personalstellen zu schaffen. Die ersten Entscheidungen dazu werden bereits am 8. Januar 2019 in Potsdam getroffen. Mein Wunsch ist es, den jungen Generationen in der Lausitzer Region etwas in die Hand zugeben, was für ihre weitere persönliche Entwicklung wegweisend ist. Dazu ist ein kultureller Ankerpunkt sehr wichtig. Wir wollen mit Aktionen viele Bürger für Kunst, Literatur und vielfältigen kulturellen Aktivitäten interessieren. Erst aus Literatur / Kunstinteressierten kann sich, aus dem einen oder anderen, ein Akteur im künstlerischen Schaffen entwickeln. Dazu sind die Briesker Räume, das Umfeld mit dem Markt und dem Gartenstadtensemble, sehr geeignet. Sie nehmen mit ihren Ausstellungsmöglichkeiten, Atelierräumen in der Lausitzer Region auf jeden Fall eine Alleinstellung ein. Es geht darum, das gesammelte Wissen aus mehreren Jahrzehnten weiterzugeben und eine junge Generation an Kunst heranzuführen, sie auszubilden und zu begeistern.

Ich wünsche mir für das Neue Jahr weiterhin ein gutes Miteinander und Füreinander.

Wolfgang Wache

Brieske-Marga, 1. Januar 2019

aus unserem E-Mail-Fach / eingegangen am 6.12.2018

Gesendet:Donnerstag, 06. Dezember 2018 um 15:53 Uhr
Von:presse <presse@pen-deutschland.de>

PRESSEMITTEILUNG

Kein digitales Lernen ohne Lesekompetenz: Hamburger Erklärung für bessere Leseförderung mit über 110.000 Unterzeichnern an Bundesbildungsministerin und Kultusministerkonferenz übergeben

[…]

Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels:

„Wir brauchen jetzt sofort eine bundesweite Strategie zur Entwicklung der Lesekompetenz, die bestehende Formate und neue Maßnahmen zusammenführt. Flickschusterei führt uns nicht weiter. Die Bundesregierung und die Länder wollen gerade große Summen in die digitale Ausstattung und Bildung an den Schulen investieren. Dabei mangelt es bei einem großen Teil der Kinder an der Lesekompetenz, also der Fähigkeit, digitale wie analoge Texte überhaupt zu verstehen. Die Digitalisierung von Schulen muss dringend mit wirksamen Konzepten und langfristigen Maßnahmen zur Förderung der Lesefähigkeit einhergehen, sonst geht man den zweiten Schritt vor dem ersten. Lesekompetenz ist nicht nur grundlegend für die persönlichen Entwicklungschancen, sondern auch Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und damit für den gelingenden Meinungsbildungsprozess in einer lebendigen Demokratie.“

[…]

Seit Jahren engagieren wir uns (Jana Arlt und Wolfgang Wache) für das Lesen und Schreiben … jedes Jahr kämpfen wir um Fördermittel!

Das Antrags- und Abrechnungsprozedere wird immer unerträglicher. Projekte werden aus Fördertöpfen bestenfalls zu 80% unterstützt – 20 % muss der Verein als Eigen- und/ oder Drittmittel aufbringen. Bei einigen werden nur die Honorarkosten gefördert (bspw. 16 Euro pro Stunde), andere finanzieren nur Sachmittel, bei geringeren Teilnehmerzahlen werden Honorare gekürzt etc.

Jeden Freitag: offenes Atelier / 10 – 13 Uhr in der Begegnungsstätte & Galerie MARGA in Brieske (Platz des Friedens 2)

Auch die Ausstellungen sind an diesem Vormittag zugänglich. Bitte melden Sie sich im Atelier (Eingang über den Marga-Hof).

Ein Blick zur Skizze … nach und nach entsteht aus dem Tonklumpen eine Figur.

Vielen Dank an Maria Lehmann, die uns für die kurzentschlossene Keramikstunde am vergangenen Freitag den Ton vorbeibrachte.