Gedanken zu kulturpädagogischen Einrichtung in der Gartenstadt Marga

Ein großes Problem ist, wir erreichen leider immer weniger die Kinder und Jugendliche als Zielgruppe für unsere kreativen Angebote.

Die sinkende Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an kulturellen Angeboten ist tatsächlich ein vielschichtiges gesellschaftliches Problem, das sich in vielen Regionen und Bereichen zeigt. Hier einige Überlegungen dazu und Strategien, wie kulturpädagogische Einrichtungen sich anpassen und Unterstützung erhalten können:

Gesellschaftliche Ursachen:

  1. Digitale Transformation: Kinder und Jugendliche verbringen heute einen erheblichen Teil ihrer Freizeit online (Social Media, Gaming, Streaming-Plattformen). Dies mindert oft das Interesse an traditionellen Kulturangeboten.
  2. Zeit- und Leistungsdruck: Der Alltag vieler Familien ist durch Schule, Hobbys und Termine stark durchgetaktet. Kreative Angebote konkurrieren mit Nachhilfe, Sport und anderen Aktivitäten.
  3. Finanzielle Hürden: Nicht alle Familien können sich kulturelle oder kreative Angebote leisten, selbst wenn diese subventioniert sind.
  4. Verringerte Wertschätzung der Kultur: In manchen Teilen der Gesellschaft verliert Kunst und Kultur an Sichtbarkeit und Bedeutung, was die Relevanz für junge Zielgruppen schmälert.

Strategien für Einrichtungen:

  1. Digitalisierung nutzen:
    • Digitale Plattformen und Tools einbinden (z. B. Online-Workshops, kreative Apps).
    • Social Media gezielt nutzen, um Kinder und Jugendliche dort anzusprechen, wo sie aktiv sind.
  2. Kollaboration mit Schulen und Jugendzentren:
    • Angebote als Teil des Schulcurriculums oder in Zusammenarbeit mit Lehrern einbinden.
    • Mobile Programme oder Schnupperkurse in Schulen bringen.
  3. Relevanz steigern:
    • Angebote thematisch an Interessen und Lebensrealitäten von Kindern und Jugendlichen anpassen (z. B. Street Art, Videoediting, nachhaltige Kunstprojekte).
    • Partizipation fördern: Jugendliche in die Konzeption von Projekten und Kursen einbeziehen.
  4. Niedrigschwellige Zugänge schaffen:
    • Kostenfreie oder stark vergünstigte Schnupperangebote.
    • Flexible Zeitmodelle für vielbeschäftigte Familien.
  5. Attraktive Räume schaffen:
    • Orte, die eine moderne, einladende Atmosphäre bieten, in denen junge Menschen gerne Zeit verbringen.
  6. Innovative Veranstaltungsformate:
    • Events, die Kunst mit Popkultur verbinden (z. B. Musik, Film, Gaming).
    • Offene Ateliers oder Makerspaces, in denen Jugendliche frei experimentieren können.

Gesellschaftliche Unterstützung:

  1. Förderung durch Politik und öffentliche Institutionen:
    • Verstärkter finanzieller Support für kunstpädagogische Einrichtungen.
    • Politische Unterstützung zur besseren Integration von Kunst in Schulen und Jugendprogramme.
  2. Medienkampagnen:
    • Öffentlichkeitsarbeit, um die Bedeutung kultureller Bildung zu betonen.
    • Erfolgsbeispiele und persönliche Geschichten von Jugendlichen, die durch Kunst inspiriert wurden, publik machen.
  3. Zusammenarbeit mit Unternehmen und Vereinen:
    • Kooperationen mit der Wirtschaft zur Finanzierung von Projekten.
    • Engere Vernetzung mit lokalen Jugendorganisationen.
  4. Familien einbeziehen:
    • Familienprogramme, die Kunstangebote generationsübergreifend erlebbar machen.

Es wird sicherlich erforderlich sein, kreativ und flexibel zu bleiben, um den Zugang zu Kunst für junge Menschen auf neue Weise zu gestalten.

13. Lausitzer Lyrikfestival in der Gartenstadt Marga 2025

Die Vorbereitungen und neue Ideen für das Lausitzer Lyrikfestival im September 2025 nehmen langsam Gestalt an. Ich freue mich auf eine neue Begegnung unter Lyrikern und darauf, die gemeinsame Leidenschaft für die Poesie zu teilen. Das Festival verspricht wieder einmal ein Ort der Inspiration und des Austauschs zu werden, wo wir zusammenkommen können, um die Vielfalt der Lyrik zu feiern und neue kreative Impulse zu sammeln.
Es erfüllt mich mit Freude zu sehen, wie das Lausitzer Lyrikfestival Jahr für Jahr wächst und gedeiht, getragen von der Hingabe und Kreativität aller Beteiligten. Ich bin gespannt auf die neuen Stimmen und Werke, die wir 2025 erleben dürfen, und hoffe auf viele anregende Gespräche und Begegnungen.
Möge das 13. Lausitzer Lyrikfestival voller poetischer Entdeckungen und inspirierender Momente sein.
Wolfgang
Passend zum Lyrikfestival gibt es 2 Ausschreibungen für das
Lyrikzin 9 ~ Bild*Poesie
Lyrikzin 10 ~ Liedtexte
Einsendeschluss: 10. Mai 2025

Rückblick und Neues beginnen

Im Jahr 2024 war ich, Wolfgang Wache, weiterhin stark in meine künstlerischen Projekte involviert. Eine meiner besonderen Freude war die Organisation und Durchführung zahlreicher literarischer Veranstaltungen im Literaturzentrum „Ich schreibe!“. Besonders stolz bin ich auf die Geburtstagssoiree im November 2024, bei der wir ein abwechslungsreiches Programm aus Literatur und Musik präsentierten. Es war eine wunderbare Gelegenheit, meine Gedichte und Zeichnungen mit einem breiteren Publikum zu teilen.

Das Jahr 2024 war nicht immer einfach, aber die Herausforderungen haben mich nur noch mehr motiviert, meiner Leidenschaft für Poesie und Kunst nachzugehen. Es war mir eine Ehre, an so vielen kreativen Projekten mitzuwirken und mein Werk weiterzuentwickeln.

Für das Jahr 2025 habe ich viele Pläne und bin voller Tatendrang. Ich arbeite derzeit an einem Kunstbuch, das eine Kombination aus Lyrik und Grafik sein wird – eine wahre Verschmelzung meiner kreativen Interessen. Außerdem plane ich weiterhin Lesungen, Puppenspiele und andere kulturelle Veranstaltungen, um die Kunst und Literatur in unserer Gemeinschaft zu fördern. Besonders freue ich mich auf mögliche neue Kollaborationen und Projekte mit talentierten Künstlern.

Kunst und Kultur sind nicht nur Ausdrucksformen unserer individuellen und kollektiven Identitäten, sondern auch lebenswichtige Aspekte unseres Seins. Kulturwissenschaftlich betrachtet sind sie Spiegel unserer Gesellschaften, unserer Werte und unserer Geschichte. Sie ermöglichen uns, über das Alltägliche hinauszublicken, Fragen zu stellen und Antworten zu finden, die uns als Menschen definieren.

Die eigene kreative Schaffenskraft ist für den Einzelnen von immenser Bedeutung, da sie persönliche Erfüllung und Sinn stiftet. Kreativität fördert das geistige Wohlbefinden, unterstützt die emotionale Balance und gibt uns die Möglichkeit, unsere inneren Welten zu erforschen und auszudrücken. Künstlerische Tätigkeiten wie Malen, Schreiben, Musizieren oder Tanzen sind daher weit mehr als nur Hobbys – sie sind Quellen der Resilienz und der Lebensfreude.

Darüber hinaus tragen Kunst und Kultur zur sozialen Kohäsion bei. Sie schaffen Räume des Austauschs und der Begegnung, in denen Vielfalt gefeiert und neue Perspektiven gewonnen werden können. In einer Zeit, in der viele Herausforderungen unseren Zusammenhalt bedrohen, sind kulturelle Ausdrucksformen Brückenbauer und Friedensstifter.

Ich wünsche mir für 2025 ein Jahr voller Kreativität, Inspiration und Gemeinschaft. Möge das kommende Jahr viele unvergessliche Momente und erfolgreiche Projekte für uns alle bringen. Gemeinsam können wir die Kunst und Kultur weiter voranbringen und die Schönheit des kreativen Ausdrucks feiern.

Herzliche Grüße,

Wolfgang Wache Nachwuchs-Literatur-Zentrum „Ich schreibe!“ e.V.

Literarisches Schaffen in Senftenberg – Früher, Heute, Morgen / 8. November – DAS WAR: Wolfgang Waches Geburtstagssoiree

Wolfgang als Lesender

 

All die Mühen – besonders die, die man gar nicht sieht – haben sich gelohnt! Es war ein so schöner Abend, bei wunderbarer Literatur und Musik!
DANK an Wolfgang Wache, der eben nicht nur unser Vereinsvorsitzender ist, sondern ein vielseitiger, großartiger Wortkünstler! Wie du deine Texte an diesem Abend zelebriert hast, war ein Genuss!

Dank an die Kleingartensparte „Franz Mehring“, dass wir diesen Raum nutzen konnten.
Dank an die STERNHEIM BAND für die wieder einmal so berührenden Texte und Klänge.
Dank an die Gastleser Bernd Lunghard, Justyna Fijałkowska und Leseratte Raz .

 

 

Dank an Irina Wache für den köstlichen Imbiss.
Dank an euch, ihr zahlreiches Publikum, für eure Aufmerksamkeit, für euren Beifall, der der Seele eines Künstlers immer gut tut! Wenn jemand von euch, werte Gäste, Fotos gemacht hat, dann freuen wir uns, wenn ihr uns einige davon zusendet oder in den sozialen Netzwerken postet und ihr uns den Link zu eurer Seite schickt.
Fotodateien auch gern an: nlz-ich-schreibe@gmx.de

Unsere nächste literarische Veranstaltung ist das Puppenspiel „Raz macht Dekokuddelmuddel zum Fest“, 15:30 Uhr auf dem Briesker Weihnachtsmarkt, 30. November 2024.

Am 15. November, dem Bundesweiten Vorlesetag, laden wir von 11 bis 13 Uhr zur Vorlesestunde ins Literaturzentrum nach Brieske ein.

Ein Abend voller Poesie und Musik

 

Liebe Freunde der Kunst und Literatur,

es ist mir eine ganz besondere Freude, euch am 8. November 2024 um 17:00 Uhr im Spartenheim „Franz Mehring“ in Brieske zu einer einzigartigen Lesung einzuladen. Anlässlich meines 75. Geburtstags möchte ich euch mit einem abwechslungsreichen Programm beschenken, das sowohl literarische als auch musikalische Höhepunkte umfasst.

Der Abend verspricht eine spannende Reise durch die Welt der Poesie und Musik. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das, was euch erwartet:

Die Ouvertüre (5 Minuten) Die Band Sternheim eröffnet den Abend mit einem einleitenden Musikstück, vielleicht „Tellerberg“, und stimmt euch auf die bevorstehende Lesung ein.

Begrüßung und Einführung (5 Minuten) Ich werde euch herzlich begrüßen und einen kurzen Einblick in meinen Werdegang sowie die heutige Lesung geben.

Erste Leseeinheit (10 Minuten) Ich präsentiere euch die Texte „Es war eine seltsame Stille“ und „DA seht nackt, ganz nackt, vernarbt, verraten, hintergangen steht sie vor uns Poesie“. Diese Werke sind tiefgründig und regen zum Nachdenken an.

Musikalische Einlage (5 Minuten) Die Band Sternheim spielt „Alles wird gut und jeder ist sein Planet“ und bietet eine kurze musikalische Pause.

Zweite Leseeinheit (10 Minuten) Mit „Des Dichters Gehirnprothese“ und „Wollmütze“ setzen wir unsere literarische Reise fort.

Intermezzo mit Gastlesern (10 Minuten) Die talentierten Gastleser Bernd Lunghardt und Justyna Fijalkowska werden ihre eigenen Verse vortragen und den Abend bereichern.

Dritte Leseeinheit (10 Minuten) Ich lese „Die Tasse“ und „Der Weinkenner“, zwei Texte, die sicherlich für einige Schmunzler sorgen werden.

Musikalische Einlage und Kostümwechsel (10 Minuten) Während die Band Sternheim spielt, verwandele ich mich in einen leicht geschminkten Clown, komplett mit roter Nasenspitze. Diese clowneske Wanderung durch die Manege der Literatur und Kunst wird euch zum Staunen bringen.

Vierte Leseeinheit mit Handpuppe Leseratte Raz (10 Minuten) Zusammen mit der Leseratte Raz, vorgetragen von der Puppenspielerin, präsentieren wir einige humorvolle Texte. Es wird ein interaktives und unterhaltsames Erlebnis.

Musikalische Einlage und Rückwechsel des Kostüms (5 Minuten) Die Band Sternheim sorgt für die musikalische Begleitung, während ich wieder mein Kostüm wechsle.

Fünfte Leseeinheit (10 Minuten) Ich lese „Straffällig sind die Entgegengesetzten“ und „Die Liebesnacht“, zwei Texte, die das Publikum fesseln werden.

Zusätzlicher Gedicht- und Textvortrag (10 Minuten) Zum Abschluss präsentiere ich das Gedicht „Clowns Gesicht“ und die dazugehörige Rezension.

Finale (10 Minuten) Mit den Texten „Einschnitte“, „Es zerreißt mich“, „Abschied“, „Morgendliche Straße“ und „Wird schon werden“ runde ich den Abend ab und bedanke mich bei euch und der Band Sternheim.

Nach dem offiziellen Programm lade ich euch zu einem kleinen Imbiss ein, begleitet von einer 15-minütigen musikalischen Darbietung der Band Sternheim, um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Ich freue mich riesig auf unsere gemeinsame Programmgestaltung und eure Teilnahme an diesem besonderen Abend voller Poesie und Musik.

Herzliche Grüße, Wolfgang Wache