Keine Zeit. Zu wenig Zeit. Es gibt noch so viel zu tun und dann ist das Jahr zu Ende. Vor mir auf dem Bürotisch liegen Abrechnungsbelege der vergangenen Lesungen, Werkstätten und verschiedener literarischer Projekte. Fördergelder müssen abgerechnet werden, neue Projekte für das Jahr 2015 müssen geplant und organisiert werden. Die eigene literarische Arbeit soll auch nicht vergessen werden. Förderanträge für das neue Jahr müssen geschrieben werden. Ich weiß nicht, wo mir der Kopf steht. Was ist wichtiger? Jetzt gerade steht Jana in der Tür und fragt, wann mein Beitrag für den letzten NLZettel des Jahres 2014 fertig wird. Das auch noch. Gerade dieser Beitrag ist mir doch so wichtig. Ich will mich im letzten NLZettel bei allen Freunden und Mitstreitern bedanken, die uns bei den vielen künstlerischen und literarischen Projekten Unterstützung gaben. Viele schöne Begegnungen fanden statt. Eigentlich müsste man jeden Tag und jedes anregende Gespräch würdigen. Gern denke ich an die Radtouren mit den jungen Autoren während der Sommerwerkstatt zurück. Große Freude bereiteten mir die Zusammenkünfte mit den Schülern, Eltern und Lehrern bei den vielfältigen Lesungen, Schreibkursen und
literarischen Werkstätten. Zu den besonderen Veranstaltungen gehören die Schüler-
LITERATUR-Tage und das zweite Senftenberger Lyrikfest. Mein großer Wunsch,
eine Begegnung für Lyriker ein Mal im Jahr in der Lausitz durchzuführen, ging zum zweiten Mal in Erfüllung. Doch es gab noch viele weitere Veranstaltungen, über die wir auch im NLZettel berichteten. Aber ohne Jana, die gerade in der Tür steht und mich mit dem NLZettel nervt, hätte so manches Projekt nicht stattgefunden. Also muss ich auch ihr ein Dankeschön sagen, ebenso wie Susann Vogel, Kerstin Bischoff und vielen weiteren. Auf alle Fälle sollte ich auch darüber berichten, wie wir im September 2014 im ehemaligen Zechenhaus der Brikettfabriken Brieske-Marga ein literarisch-musikalisches Programm aufführten. Noch immer spüre ich diese besondere Atmosphäre, die mir Gänsehaut bereitete. Es war schon beeindruckend, dort wo vor fast einhundert Jahren die ersten Arbeiter der Grube Marga sich ihren Arbeitsschmutz von der Haut seiften, mit eigenen Texten in der Hand zu stehen und für das Vortragen Beifall zu bekommen. Auf jeden Fall sollte ich auch im Beitrag für den NLZettel auf die neuen Vorhaben im Jahr 2015 aufmerksam machen. So wird es neben dem 3. Lyrikfest im September bereits im August eine große Schreibwerkstatt geben. Die Gelder dafür wurden bereits bei einer Stiftung beantragt. Es wäre schön, wenn wir Künstler nach Senftenberg einladen könnten, um sich mit ihnen auszutauschen, voneinander zu lernen, gemeinsam die Lausitz zu erkunden und neue literarische Wege zu erschließen. Jana lässt nicht locker. Sie steht immer noch in der Tür und verlangt nach meinem Beitrag. Ja, mache ich, mache ich gleich, sofort, bin schon dabei, denn schließlich will ich in diesen Zeilen allen Freunden und Mitstreitern ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr wünschen.
NLZettel NOVEMBER / DEZEMBER 2014 ist da!
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Kein Problem!
An nlz-ich-schreibe[at]gmx.de eine E-Mail mit der Nachricht: Bitte mit folgender Adresse in den NLZettel-Verteiler aufnehmen ______@____ 
Inhalt
Es gibt noch so viel zu tun
und dann ist das Jahr zu Ende ~ Wolfgang Wache
Termine 2015 ~ Übersicht
Literarisches Schaffen in Senftenberg
~ Rückblick in Text und Bild
Grubenlampe II ~ Rückblick in Text und Bild
Lyrik ~ Susann Lorenz
Unser tägliches Stück Fanatismus
~ Essay von Alexander Kiensch
Bücherkinder haben IHR Buch vorgestellt
~ Rückblick in Text und Bild
Und jetzt ~ Link zum Blog