Da ist es nun, das neue Jahr. 
Am Sylvesterabend hat so mancher noch an das vergangene Jahr gedacht. Es sind Erinnerungen geblieben. Nun geht es weiter. Das neue Jahr bietet die Möglichkeit für neue Erfahrungen. Ich freue mich auf die neuen literarischen- künstlerischen Herausforderungen.
Neben meiner eigenen poetischen Arbeit, nimmt weiterhin die Förderung von Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen im literarischen und künstlerischen Bereich einen wichtigen Platz ein. Ein großes Vorhaben ist die Schaffung eines Lausitzer -Zentrums für Lyrik. Diese Zielsetzung nimmt nach und nach schon Gestalt an. Bereits ab den 31. Januar 2015 wird die „Lausitzer Literatursammlung“ ihre Arbeit aufnehmen. Ich freue mich schon sehr, auf die Winterschreibwerkstatt am 2. – 3. Februar 2015 und Frühlingsschreibwerkstatt am 8. -9. April 2015. Die Geschichten und Gedichte der Kinder werden unter anderen bei den
vom NLZ „Ich schreibe!“ organisierten „Schüler-Literatur-Tagen“ am 4. bis 6. Mai 2015 in Senftenberg vorgestellt. Eine ganze besondere Herausforderung für mich ist die Gestaltung einer Fotoausstellung zum Gedenken an den Fotografen Heinz Herzog. Die Eröffnung der Retrospektive „Heinz Herzog“ mit 3. Briesker Kunstgespräch ist für den 21. Mai 2015 vorgesehen. Diese Fotoausstellung wird zu seinem 90. Geburtstag am 20. Oktober 2015 mit einer Finissage beendet.
Die Vorbereitungen für die große Sommerwerkstatt mit Seminaren für kreativ Schreibende, Anleiter von Schreibgruppen, Deutschlehrer und Schreibpädagogen für den 3. bis 8. August 2015 sind bereits in vollem Gange.
In diesem Jahr findet am 5. September bereits zum dritten Mal das Senftenberger Lyrikfest statt. Es werden wieder über zwanzig Lyriker aus ganz Deutschland erwartet.
Zu einer der größten organisatorischen und logistischen Herausforderungen stellt sich für mich die geplante große Deutschlandtournee mit der Wanderpuppenbühne da. Gemeinsam mit meiner Mitstreiterin Yana Arlt werde ich im Monat Mai und Juni mit den Puppen, der Leseratte Raz, dem Bücherwurm Vermiculus und der Leseeule Sophia an vielen Bildungseinrichtungen und Bibliotheken in Deutschland unterwegs sein. Bei unseren Veranstaltungen erklären wir den Kindern wie viel Freude es bereitet sich mit Lyrik und Poesie auseinanderzusetzen.
Ich freue mich auf diese Vorhaben. Mancher fragt mich: Warum ich mir dies alles als Rentner antue? Ich hätte doch nun geschafft. Das verstehe ich nicht. Vielleicht reicht als Antwort: Meine Mutter war Analphabet.