Jahresauftakt –  Freitag, 05. Februar 2026 um 15 Uhr im Margahof 3

Jahresauftakt 2026 – Einladung

Wir beginnen das neue Jahr mit Kaffee, Kuchen und dem leisen Gefühl, dass 2026 ein Jahr des Wachsens wird. Ein Jahr, in dem Brieske neue Formen annimmt – künstlerisch, kulturell, gemeinschaftlich.

Wer wissen möchte, welche Ideen wir bewegen und welche Visionen uns bewegen, ist herzlich eingeladen, am Freitagnachmittag dazuzukommen, mit offenen Gedanken, mit Wünschen, mit Neugier.

Freitag, 05. Februar 2026 – 15 Uhr NLZ „Ich schreibe!“ e.V. Margahof 3, 01968 Brieske

 

Vorstellung des Kunstprojekts

„Sein – Existenz als Kunstgegenstand“

Ein surreal‑poetisches Langzeitprojekt von Wolfgang Wache

2026 öffne ich ein Projekt, das lange in mir gearbeitet hat. Ein Projekt, das nicht nur Kunst zeigt, sondern Existenz als Material begreift. Ein Projekt, das nicht abbildet, sondern verwandelt.

„Sein – Existenz als Kunstgegenstand“ ist der Versuch, das menschliche Dasein als einen Raum zu verstehen, in dem Natur, Erinnerung und Körperlichkeit ineinander übergehen – so wie Traum und Wirklichkeit im Surrealismus ineinander fließen.

Es ist ein Projekt, das wächst, sich windet, sich öffnet, sich zurückzieht, um an anderer Stelle wieder aufzubrechen. Ein lebendiges Kunstwesen.

Worum geht es?

„Sein“ fragt danach, wie der Mensch sich selbst erfährt – nicht nur im Denken, sondern im Spüren, im Werden, im Vergehen.

Es geht um:

  • die Sinnlichkeit des Daseins
  • die Landschaft als Spiegel des Inneren
  • frühe Erfahrungen, die wie Wurzeln bleiben
  • das Aufrichten, Öffnen, Sich‑Hineinstrecken ins Leben
  • die stille Kraft, aus der Neues entsteht
  • die Spuren, die wir in der Welt hinterlassen
  • und die Spuren, die die Welt in uns hinterlässt

All das erscheint nicht realistisch, sondern surreal, in jener Zwischenwelt, in der Bilder zu Gedanken werden und Gedanken zu Landschaften.

Warum ist dieses Projekt für mich wichtig?

Weil es mein eigenes Leben durchzieht. Weil der Jüngling in mir noch immer mit dem 76‑Jährigen spricht. Weil Sinnlichkeit für mich nicht Körper bedeutet, sondern Lebensenergie, die sich in Licht, Wind, Erinnerung, in der Stille einer Schonung und im Atem der Landschaft zeigt.

Dieses Projekt ist mein Versuch, die Welt noch einmal neu zu sehen – mit der Offenheit der Jugend und der Tiefe des Alters. Mit der Bereitschaft, mich berühren zu lassen von dem, was war, und dem, was noch werden will.

Was erwartet die Besucherinnen und Besucher?

Ein Blick in ein Werk, das im Werden ist: Texte, Fragmente, Bilder, Skizzen, erste poetische Kapitel, erste surreal‑visuelle Ansätze. Ein Projekt, das nicht abgeschlossen präsentiert wird, sondern im Entstehen.

Eine Einladung, den Prozess mitzuerleben, mitzudenken, mitzufühlen.